.... große Freude an der Mosel!

 
.... die beiden international bekannten SCHROEDER Maskottchen freuen sich über Nachwuchs!
 
Bei bestem Wetter kam ein neuer Jungkater mit einem Volumen von 2.200 m³ zur Welt. Gefertigt aus Ultra Light Nylonmaterial, eignet sich die Hülle aufgrund des geringen Gewichtes besonders gut für die Teilnahme an nationalen und internationale Treffen sowie Fernreisen.
 
Wir wünschen dem Piloten Klaus Weisgerber viele schöne Fahrten & Reisen und freuen uns schon auf seine Berichte!
 
D-OCAT - DAS ORIGINAL
 
 
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Kein Hahn im Korb ....

Endlich war es soweit.

Die seit längerem geplante  Kanalüberquerung von England nach Frankreich mit ca. 100 Ballonen war nach mehreren erfolglosen Anläufen für Freitagmorgen, 07. April 2017 angesetzt.Ich war vor genau 6 Jahren auch schon erfolgreich dabei, deshalb sollte es diesmal noch etwas anderes sein.

Dabei sein würden viele – aber wir wollten als reines Damen-Team antreten.Wir – das heißt Silvia Schütz, seit 30 Jahren Ballonpilotin, meine Tochter Anna Lena seit 4 Jahren Ballonpilotin und Sarah, englische Freundin meines Sohnes Matthias.

Die Zeit war knapp, denn Sarah reiste mit Matthias, der unser Verfolger war, aus Berlin an und Anna Lena aus Dortmund.Wir trafen uns in Leverkusen – von dort ging es noch nachts nach Calais und weiter mit der Fähre nach Dover und zum Startplatz Lydden Hill, wo im kalten engen Auto zunächst kurz geschlafen wurde und dann die Flaschen gefüllt.Das Equipment stand – aber würde meine 450 Stunden Hülle auch 3 Personen (die meisten fuhren nur zu zweit) 6 Flaschen Gas, reichlich Proviant und Landesekt, 3 Schwimmwesten und eine große Portion Frauenpower über 3 Stunden in der Luft halten?

3 Frauen im Korb hat viele Vorteile – man kann eng zusammenrücken – Frauen sind multitaskingfähig  -  quatschen, Ballonfahren, navigieren, fotografieren, essen, lästern über in Neopren gequetschte Männer ….. und dabei die Fahrt auch noch genießen.

Start 7.15 Uhr - die erste Flasche hielt 45 Minuten, die nächste 40 Minuten – schnell war uns klar es wird entspannt sein – und die Richtung stimmte auch. Unter uns die Nordsee und einige Schiffe, vor uns Frankreich im Dunst – aber im Dunst stochern können Frauen gut – um uns herum viele bunte Ballone und mit uns das euphorische Gefühl, dass sich der ganze Aufwand mehr als gelohnt hat.Mit noch 2,5 Flaschen Gas landeten wir nach 150 Minuten südlich Calais und kamen dort ganz schnell wieder unter die Kontrolle von Männern - drei junge Polizisten mit Maschinengewehr, die sofort unsere Pässe kontrollierten.

Die Stärken des „schwachen Geschlechtes“ zeigten sich im raschen Einpacken und im Trinken des gekühlten Sekt.Jetzt sind wir Teil eines angestrebten Guiness-Weltrekordes – und neben einem Dreamteam auch das einzige Damen- team.

Silvia Schütz

 

 

FB 6 ferngesteuert ...

Ein Erfahrungsbericht von Hilmar Lorenz.

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